Lernen Sie die neuen 3D-Drucker Ender-3 V3 Neo und Mega kennen
Die Ender-Familie wächst weiter. Mit dem Ender-3 V3 Neo und dem Ender-3 V3 Mega stellt Creality zwei neue Modelle vor, die unterschiedliche Anforderungen abdecken.
Der Neo bringt moderne Ender-Funktionen in ein kompaktes Desktop-Format und richtet sich besonders an Einsteiger und Alltagsprojekte. Der Mega geht in die andere Richtung: Mit deutlich mehr Bauraum eignet er sich für große Modelle, flexible Materialien und den Druck mehrerer Teile in einem Durchgang.

Wie entwickeln Neo und Mega die Ender-3 V3 Serie weiter?
Ender-3 V3 Neo und Mega sind keine einfachen Nachfolger, die nur auf eine höhere Druckgeschwindigkeit setzen. Während der ursprüngliche Ender-3 V3 mit seinem CoreXZ-System und bis zu 600 mm/s vor allem Geschwindigkeit in den Mittelpunkt stellte, erweitert die neue Generation die Serie um Mehrfarbdruck, flexiblere Materialien und zusätzliche Automatisierung.
1. Mehrfarbdruck mit CFS nano
Beide Modelle lassen sich mit CFS nano kombinieren und unterstützen damit automatischen Vierfarbdruck. Wiederholte manuelle Filamentwechsel werden reduziert, während kompatible Creality RFID-Filamente automatisch erkannt werden können.
Filamentüberwachung und automatische Nachfüllfunktionen erleichtern zusätzlich längere Mehrfarbprojekte. Damit entwickelt sich die Ender-Serie von reiner Geschwindigkeit hin zu einem vielseitigeren und komfortableren Drucksystem.
2. Sprite 2 für flexible Materialien
Neo und Mega verwenden das neuere Sprite 2 Direct-Drive-Extrusionssystem. Der kurze Filamentweg unterstützt eine kontrollierte Materialzufuhr und eignet sich besonders für flexible Filamente.
Der Ender-3 V3 Neo unterstützt TPU mit 90A–95A Shore-Härte. Der Mega erweitert den Bereich auf 85A–95A TPU und eignet sich damit auch für weichere Anwendungen wie flexible Prototypen, Polsterteile, Wearables oder Schutzkomponenten.
3. Mehr Automatisierung im Alltag
Automatische Kalibrierung gehörte bereits zum Ender-3 V3. Neo und Mega erweitern diesen Ansatz um Filamentüberwachung, Erkennung von Filamentverwicklungen, vereinfachten Düsenwechsel und Funktionen zur automatischen Filamentverwaltung.
Der Neo besitzt zusätzlich eine integrierte Kamera zur Fernüberwachung. Dadurch sinkt der manuelle Aufwand besonders bei längeren Druckaufträgen.
Ender-3 V3 Neo: Kompakt und einfach in den Einstieg

Mit einem Bauraum von 220 × 220 × 220 mm bleibt der Ender-3 V3 Neo kompakt genug für Schreibtisch, Hobbyraum oder Klassenzimmer.
Er erreicht Druckgeschwindigkeiten von bis zu 500 mm/s. Automatische Druckbettnivellierung und Vibrationskompensation vereinfachen die Einrichtung und unterstützen gleichmäßigere Ergebnisse bei höheren Geschwindigkeiten.
Eine integrierte Kamera ermöglicht die Fernüberwachung des Druckfortschritts. Erkennt das System Probleme bei der Filamentzufuhr, kann der Druck angehalten werden, bevor ein längerer Auftrag fehlschlägt.
In Kombination mit CFS nano wird der Neo außerdem zu einer kompakten Lösung für automatischen Vierfarbdruck – interessant für Figuren, Schilder, Dekorationen und personalisierte Projekte.
Ender-3 V3 Mega: Mehr Platz für größere Ideen

Der Ender-3 V3 Mega setzt auf deutlich mehr Bauraum. Seine 420 × 420 × 420 mm große Druckfläche bietet Platz für große Modelle, Cosplay-Requisiten, Funktionsprototypen oder mehrere kleinere Teile gleichzeitig.
Objekte, die auf kleineren Druckern in mehrere Segmente aufgeteilt werden müssten, können dadurch häufig mit weniger Einzelteilen oder sogar in einem Stück gefertigt werden. Das reduziert Montageaufwand und Nachbearbeitung.
Für die größere Plattform setzt der Mega auf einen verstärkten Rahmen, Dual-Motor-Systeme und eine 81-Punkt-Autonivellierung.
Auch beim Materialeinsatz geht der Mega weiter: Das Sprite 2 Extrusionssystem verarbeitet TPU bis hinunter zu 85A und eröffnet dadurch zusätzliche Möglichkeiten für flexible und funktionale Bauteile.
Wie der Neo unterstützt auch der Mega CFS nano für automatischen Vierfarbdruck.
Zwei neue Ender-Modelle für unterschiedliche Projekte
Der Ender-3 V3 Neo eignet sich vor allem für Einsteiger, Hobbyanwender, Schüler und Maker, die eine kompakte und einfach zu bedienende Lösung für alltägliche Projekte suchen.
Der Ender-3 V3 Mega richtet sich dagegen an Anwender, die regelmäßig große Modelle, flexible Bauteile oder mehrere Teile gleichzeitig drucken möchten.
Keines der beiden Modelle ersetzt das andere. Stattdessen erweitert Creality die Ender-Serie in zwei Richtungen: kompakter und zugänglicher mit dem Neo – größer und vielseitiger bei Material und Bauraum mit dem Mega.
Weitere aktuelle Modelle findest du in der Creality Ender-Serie oder in der Übersicht aller Creality 3D-Drucker.
Auch interessant

Open? Was bedeutet „offen“? Die SPARKX Open Initiative

Creality Pika Neuheit: Starten Sie jetzt mit Ihrem ersten KI-3D-Scanner



